Anschlussfinanzierung rechtzeitig sichern und Zinsrisiken vermeiden
18.2.2026

Viele Immobilienbesitzer beschäftigen sich erst kurz vor Ablauf der Zinsbindung mit ihrer Anschlussfinanzierung. Das kann teuer werden. Wer frühzeitig plant, sichert sich bessere Konditionen und vermeidet unnötigen Zeitdruck.
Warum der richtige Zeitpunkt entscheidend ist
Spätestens drei Jahre vor Ablauf der Zinsbindung sollte geprüft werden, welche Optionen bestehen. In dieser Phase können sogenannte Forward-Darlehen genutzt werden. Damit lassen sich aktuelle Zinssätze für die Zukunft festschreiben.
Gerade in einem volatilen Zinsumfeld kann diese Strategie Planungssicherheit schaffen.
Welche Möglichkeiten gibt es
• Prolongation bei der bisherigen Bank
• Umschuldung zu einem neuen Kreditinstitut
• Forward-Darlehen zur Zinssicherung
• Anpassung von Tilgung oder Laufzeit
Eine Umschuldung eröffnet häufig zusätzliche Spielräume, etwa durch bessere Konditionen oder flexiblere Vertragsgestaltung.
Typische Fehler bei der Anschlussfinanzierung
Viele Kreditnehmer akzeptieren das erste Angebot ihrer Hausbank. Dabei lohnt sich ein Marktvergleich fast immer. Ebenso wird häufig die Restschuldentwicklung nicht aktiv optimiert, obwohl Sondertilgungen oder Tilgungssatzwechsel Vorteile bringen können.
Fazit
Wer seine Anschlussfinanzierung strategisch vorbereitet, spart nicht nur Zinsen, sondern erhöht die finanzielle Stabilität langfristig. Eine frühzeitige Analyse schafft Klarheit und Handlungsspielraum.
Wenn Ihre Zinsbindung in den kommenden Jahren ausläuft, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine strukturierte Prüfung.
Interessiert an der hier beschriebenen Strategie?
Wenn Sie diese Vorgehensweise für Ihre eigene Situation prüfen möchten, sprechen wir gern über die nächsten sinnvollen Schritte.